1. wie viele freunde habt ihr?
Definitionssache. So wirklich richtige Freunde würde ich momentan sagen: 0. Es gibt zwar Leute die mir wichtig sind und mit denen ich auch regelmäßig Zeit verbringe (was auch schon nicht viele sind, der harte Kern besteht aus 3 Leuten), aber... siehe 4.
Ich habe außerdem ein Problem damit Kontakt aufrecht zu erhalten oder zu zweit etwas zu unternehmen, weil das schnell mal awkward wird, vor allem weil ich mich fast ausschließlich mit Männern abgebe.
2. Wie habt ihr eure freunde gefunden?
Über eine gemeinsame Freundin (und ja, sie war wirklich eine gute Freundin, bis der Kontakt dann von ihrer Seite eingeschlafen ist und mir der Wille fehlte immer die Initiative zu ergreifen, vor allem weil andere ähnliches berichteten und sie eigentlich immer einen Grund hat wenn sie nicht mehr mit Leuten redet). Ich war eigentlich mit ihr verabredet, sie hatte das aber vergessen (bisschen verpeilt das Mädel) also wurde ich dazu genötigt einfach mit zum Rollenspiel zu kommen woran ich ja sowieso schon interessiert war, ich hatte nur Angst vor den fremden Menschen. So hab ich dann auch mein einziges richtiges Hobby gefunden, wenn man mal vom Zocken absieht. yay!
3. Wie häufig macht ihr etwas mit euren freunden?
Den "harten Kern" treffe ich im Schnitt einmal pro Woche. Zwei weitere Leute die mir noch wichtig sind sehe ich vielleicht alle drei Monate mal (einer studiert in einem anderen Bundesland, der andere zwar bloß in einer anderen Stadt die nicht sooo weit weg ist aber der hat viel um die Ohren).
Chatten tun wir aber jeden Tag, haben bei Skype eine Gruppenkonversation wo wir über den ganzen Tag verstreut Dinge reinschmeißen die uns beschäftigen.
4. Was macht ihr mit euren freunden?
Pen&Paper Rollenspiel, meistens DSA weil es das System ist mit dem sich die meisten anfreunden können und ich dort mit den 3 oben erwähnten Leuten eine Kampagne am Laufen habe. Mit einem zocke ich auch ab und an zusammen Guild Wars 2, war auch derjenige der mir das Spiel empfohlen hat.
Abgesehn davon haben wir aber scheinbar wenig Gemeinsamkeiten und immer wenn ich versuche die Leute dazu zu bringen mal was anderes zu unternehmen hält sich das Interesse mehr als in Grenzen - deshalb sehe ich das Ganze meist eher als Interessensgemeinschaft statt als Freundschaft. Dieses Wochenende hat z.B. jemand aus der Gruppe Geburtstag und wir feiern heute nicht wie geplant rein, weil wir einfach nichts finden konnten was wir hätten tun wollen, vor allem wenn auch noch andere Leute dazu kommen und Rollenspiel keine Option ist. Filmschaun war der einzige sinnvolle Vorschlag und selbst da konnten wir uns nicht auf einen Film einigen...
An die meisten könnte ich mich auch nicht wenden, wenn ich wirklich Probleme habe. Gerade in der Anfangszeit sind auch oft Kommentare gefallen, die ungewollt sehr verletzend waren, was zum Teil auch einfach daran liegt dass die meisten von uns sozial inkompetent sind. Sowas schreckt einen halt davon ab sich weiter zu öffnen und vielleicht auch mal was zu wagen.