Es geht um die kreativen Möglichkeiten, die du als Autor damit hast. Ein OP macht es dir als Künstler unmöglich, den Weg hin zu dieser Status zu beschreiben
Naja, ganz so ist es jetzt nicht. Du kannst immernoch ne Back Story in Rückblenden machen, aber dann hast du zugegebenermaßen auch wieder viel ZtH drin.
es macht es dir auch unmöglich, deinen Charakter noch um Fähigkeiten zu erweitern und engt sein Handeln massiv ein.[/QUOTEQUOTE]
Wenn sich die OPness rein aufs Körperliche bezieht, kann man da schon noch was machen. Gegner, die nur über Cleverness und Schläue geschlagen werden können, weil sie den Protagonisten in eine Situation bringen, in dem ihm seine Stärke nichts nützt.
Oder du zentrierst die Kämpfe auf Nebenfiguren, die nicht OP sind (z.B. tw. in One Punch Man geschehen).
Spannend wird es ansonsten nur noch, wenn man das Prinzip der Tragödie anwendet. Das scheint heutzutage aber ziemlich aus der Mode gekommen zu sein und wird meistens auch alles andere als gut umgesetzt.
Leider wahr.
Mutige Stories mit unkonventionellem Verlauf und scheiternden Helden sind einfach ein zu großes Wagnis in Serien für die Studiobosse. Im Film hingegen kann man das noch öfter sehen.
. Will die Entwicklung mitverfolgen und nicht langsam seine ganzen blöden overpowered Skills so nebenbei erfahren, nur weil der Mangaka sich dachte: "Ach, das könnte man noch zeigen", weswegen auch immer. Es ist einfach schwieriger von Anfang an 'ne gute Story zu schreiben und diese auch umzusetzen.