Ich habe mir jetzt alle SECHS Seiten durchgelesen....und bin mittlerweile schon fast zu Müde um einen vollständigen Gedankengang zu beschreiten...
Ich habe auch schon vergessen, was der genaue Wortlaut der Topic war, aber egal....
Ein philosophischer Ekxzess:
Mein Bild von den Seiten bis jetzt:
Toleranz..."ist dies"....Aktzeptanz....bla....
Ich finde es toll, dass sich der Großteil hier als sehr Tolerant darstellt und TROTZDEM NIE AUF DAS FETTE RIEßIGE !!! ABER....bla... !!! verzichten.
Bevor man sich selbst als etwas bezeichnet, ob das nun "Tolerant" oder eben etwas anderes ist wie "toll" oder "doof", sollte man zunächst seinen Standpunkt klarstellen.
D.H. Ich habe mich ständig gefragt, im Bezug auf WELCHE NORM man Tolerant ist.
Man kann sich doch nur dann "tolerant" Verhalten, wenn es eine Norm gibt, also wer gibt sie euch vor?
Und wer glaubt selbst daran, dass die weiße Weste, die man sich selber gerne mal vorgaukelt tatsächlich so rein ist, wie man es gerne illusorisch Wahrnehmen würde? Immerhin: 99% der Menschen mastrubieren und 1% LÜGT! ^^ (Ich versuche damit zu sagen, dass die meisten wenn sie mal von ihren oberflächlichen "Igitts" runterkommen, ihre Hemmungen wohl Recht schnell hinter sich lassen, wenn die Bedinngungen dazu gegeben sind. Und ja: Im Bezug auf das sollte man sich die einfache Frage stellen: "Was wäre wenn" du der letzte Mensch auf Erden wärst? Würdest du es dir lieber von einem Affen oder von einem rosa Elefanten besorgen lassen?)
Seit ihr alle davon überzeugt, dass Vergewaltigung böse ist? Warum denn nur (?), darf ich jetzt hier mal ganz ironisch fragen...^^
Habt ihr euch mal überlegt: Was wäre wenn das Vergewaltigungsopfer einen Heidenspaß beim Akt hat und sich danach die sexuellen Ansichten vollkommen gewandelt haben?
Ist dann dieser manipulative Eingriff in die Intimsphäre des anderen/der anderen nicht möglicherweise doch gerechtfertigt?
Und in welchen Lebenslagen finden wir noch diese manipulative Steuerung unserer Ansichten von außen?
Bei unseren Eltern? Wenn die autoritäre Haltung des Vaters möglicherweise unter guten Absichten Schlechtes erzeugt und dann Gutes hervorruft, wie Disziplin und Ordnung? (Familiäre Gewalt hat mich zu einem sehr starken Menschen gemacht, sowohl Psychisch als auch Physisch^^)
Und wird es uns dann nicht immer offensichtlicher, dass das klare Nein oder Ja zu einer Sache nur eine oberflächliche, allgemeine und unvollständige Perspektive eines Themas ist?
Menschen sind TATSÄCHLICH IMMER Intolerant solange sie die Folgen einer fremden Handlung nicht abschätzen können.
Kleiner Ausflug in die Wortkunde:
Tolerant kommt von "tolerare", was soviel wie erleiden, erdulden oder ertragen bedeutet.
Es ist offensichtlich: Wir Menschen können uns Toleranz nur dann "leisten", wenn wir glauben die Folgen einer Handlung abschätzen zu können. Das eben macht uns dann aber zu grundsätzlich intoleranten Menschen, sobald wir etwas nicht einschätzen können.
Und das wiederum erklärt, weshalb hier NIEMAND vollkommen tolerant sein kann, es sei denn er/sie riskiere dabei die eigene Freiheit.
Ganz klar hat dieses Wort doch rein gar nichts zu tun mit der Aktzeptanz, aber warum wird diese dann dauernd hier angesprochen?
Das liegt daran, dass die Aktzeptanz der Zustand ist, von dem man allgemein denkt, dass er die Toleranz darstelle. Den Aktzeptanz der zweite Teil NEBEN der Toleranz. Es ist die Seite neben der Toleranz, die wir gerne hätten, aber die wir nur haben KÖNNEN, wenn wir uns tatsächlich der Ungefährlichkeit einer Sache für uns SICHER sein können.
D.H. Aktzeptanz und Toleranz sind Teil ein und desselben Systems und widersprechen sich NICHT, da Toleranz die gleiche Grundmotivation hat wie die Aktzeptanz.
Den Wunsch eine Sache anzunehmen. Nun, wer also NUR toleriert, was andere machen, leidet letzten Endes unter sich selbst. Denn Toleranz bedeutet auch IMMER, dass man mit einer Sache nicht im Reinen ist. Aktzeptanz hingegen bedeutet, dass man mit einer Sache abgeschlossen hat. Es ist also viel erstrebenswerter zu aktzeptieren, als zu tolerieren.
Oder etwa nicht?
Ich bin so gut wie nie TOLERANT. Damit ich das mache muss es schon etwas Aussergewöhnliches zum Grunde haben. Aber Aktzeptanz besitze ich sehr sehr viel. Für viele Dinge, die ich so sehr "aktzeptiere", dass sie mir wieder EGAL sind.
So und wer das jetzt verstanden hat kann es mir ja mal schreiben. Ich bin zu müde für mehr von diesem bla^^
Und bitte verzeiht meinen etwas rüden Ton und das Wirrwar, ich bin tatsächlich sehr Müde gewesen beim verfassen. Seid froh, dass ich die letzte Themen einfach "vergessen" hab^^ D bleibt euch einiges an Geseier von mir erspart ;D