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[Diskussion] Ghostbusters 2016 - Das große Review (28.07.16: Komplett Online)

TheDarkness2

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EINLEITUNG

Ghostbusters ist ein Kultfilm, der 2. Film spielte es Save wie man heute sagen würde und etablierte nur wenig. Trotzdem zählen beide Filme zu den absoluten Klassikern ihrer Zunft. Sony hatte also von Anfang an einen schweren Stand bei den Kritikern. Und als man dann bekanntgab das nur Frauen im Remake sind und Paul Feig das Zepter schwingen würde, war der Shitstorm riesig. Und der erste Trailer erhielt mehr negative Daumen in Rekordzeit als man bei Colitis Ulcerosa aufs Klo rennen muss.

Dabei war und ist Paul Feig bei weitem kein schlechter Regisseur. Er hat ein gutes Händchen dafür Charaktere gut in Szene zu setzen, er hat das gewisse Etwas wenn es um Situationen geht und er verfügt durchaus die nötigen Kenntnisse um zu erkennen welche Einstellung er wählen muss um der Szene die nötige Tiefe zu geben. Doch das er die Fans als Arschlöcher bezeichnete war nicht gerade die feine englische Art, aber genau die Strategie die Sony fahren wollte und Feig spielte gerne mit. Was schade ist, denn Feig hat bereits bewiesen das er gute Filme drehen kann, nur hat er auch große Schwächen was Storytelling angeht. Aber das konnte er immer überspielen.

Kommen wir zu Sony, die für diesen Film eine eindeutige Botschaft sendeten: Jeder der den Film hasst, irgendwie Kritik anbringt oder sich erdreistet etwas Negatives zu sagen (Egal ob begründet oder nicht), ist ein Frauenhasser, ein Chauvinist und ein Macho. Die Feministinnen in Amerika sprangen natürlich direkt drauf an, zettelten Werbekampagnen gegen die böse Männerwelt an und im Internet entbrannte in Foren, Diskussionsblogs, etc. ein regelrechter Krieg der bald auch schon echte Opfer finden sollte. Und Sony rieb sich die Hände, denn sie hatten was sie wollten: Publicity, egal ob schlecht oder gut. Denn es gibt keine schlechte oder gute Werbung, sondern nur Werbung. Und diese hält den Film im Gespräch. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen das dass was folgte von Sony gewollt war.

Denn es gibt auch Feministinnen die militant sind, die männliche Kinder abtreiben weil sie keine Monster in die Welt setzen wollen und die Männer als das Feindbild schlechthin ansehen. Und auch diese sprach Sony an. Sony wollte den ultimativen Frauenfilm, wollte die Hater einspannen um den Film in der Öffentlichkeit zu halten und sie wollten die Feministinnen einspannen um die Diskusssionen am Leben zu halten. Doch die militante Fraktion sah das anders. Alles begann im Grunde genommen als James Rolfe ein Video veröffentlichte und sachlich, nüchtern und mit Vergleichen Fakten lieferte warum er anhand des Trailers von Ghostbusters 2016 kein Review von dem Film machen wollte. Prompt fand sich Rolfe als frauenhassendes Männerschwein auf der Abschussliste vieler Feministinnenseiten. Es wurde aufgerufen Rolfe zu hängen, ihm eine Lektion zu erteilen oder sein Leben zu ruinieren.

Und das war der Moment wo sich Sonys Traum in einen Alptraum verwandelte. Denn die militanten Feministinnen stalkten seine Frau, attackierten sie und Rolfe musste Maßnahmen ergreifen denn plötzlich wurde aus dem was er für einen Scherz hielt bitterer Ernst. Und nicht anders erging es einigen Kritikern, die aufgesucht wurden, schwer verletzt wurden und das nur weil Sony ein Monster geschaffen hat das nicht kontrolliert werden konnte. Die Lage eskalierte ein wenig, aber sie renkte sich auch wieder ein. Zwar wird immer noch in Foren gehetzt gegen Kritiker, Drohungen werden ausgestoßen aber zum Glück ist der Gewaltpegel zurückgegangen und es gab bis auf eine handvoll Opfer keine weiteren mehr.

Außerdem manipulierte Sonys Reviews, ließ kritische Stimmen entfernen, zensierte Meinungen und duldete keinen Widerspruch. Es war ein perfides Netzwerk von Schadensbegrenzung, aber wie stopft man ein Faß ohne Boden das voll ist mit Gülle?

Doch was sagt das Ganze letzten Endes aus? Sony hat hoch gepokert, gewonnen aber dabei auch Opfer produziert. War es das wert? Der Film startete stark mit gut 46 Millionen am ersten Wochenende ein. Was stark klingt, verliert sich jedoch in der täglichen Statistik. Die Umsätze brachen am zweiten Tag um 4,3% und am dritten Tag um 23,8% ein. Der 4. Tag jedoch war der bitterste für Sony, denn da brach der Umsatz um 60,7% ein und der Film selbst spielte in Amerika nur noch knapp 4 Millionen ein. Das ist ein massiver Einbruch, der so einfach nicht ignoriert werden kann. Der 5. Tag brachte eine Gewinnsteigerung um 28,8%, was jedoch am nächsten Tag wieder durch einen Einbruch von 32,7% getrübt wurde. Die gestrigen Einnahmen lagen bei gut 3 Millionen. 83 Millionen weltweit hat der Film eingespielt, gut 200 Millionen brauch er um als niederer Erfolg gewertet zu werden, 500 Millionen für einen vollen Erfolg. Beide Zahlen scheinen angesichts der einbrechenden Gewinne utopisch.

Und ich? Ich habe eigentlich gesagt ich werde mir diesen Bullshit nicht antun, da mich auch der Trailer nicht ansprach. Aber einige wollten das Review, also bekommen sie auch das Review. Aber ich werde mir Zeit dafür lassen und das Ganze auch gliedern. Das hier wird nicht einfach für mich, nicht einfach für euch. Denn wie ihr seht bin ich schon wieder am ausufern ohne jeden Grund. Warum auch nicht? Wir haben Zeit. Ich habe das gleiche Schema bereits in Halloween verwendet, warum auch nicht hier? Denn im Grunde sind Beides Remakes und beide verdienen eine Tiefenanalyse und das geht nun mal nicht in einem Ruck.

Doch genug geredet, ich bastle jetzt an Teil 1 des Reviews und dann lassen wir mal die Puppen tanzen und hoffen das Sony das Review stehen lässt.[DOUBLEPOST=1469275597][/DOUBLEPOST]
TEIL 1 - DER ANFANG
Alles beginnt in dem Anwesen von Sir Aldridge (Keine Ahnung ob ich die Namen richtig schreibe, also seht es mir nach wenn sich Rechtschreibfehler oder falsche Schreibweisen einfinden. Ich hab den Film auf Englisch angesehen und von daher sind mir die Schreibweisen der Namen erstmal Wurscht). Der Führer führt einige Touristen durch das Anwesen und erklärt die verschiedenen Räume und was sich abgespielt hat. Doch dann kommt er auf eine Gruselgeschichte. Und damit erhalten wir auch die Hintergrundgeschichte zu unserem ersten Geist. Und als die Tour vorbei ist, es Abend ist und der Führer alleine in dem Anwesen ist. Ist der Geist plötzlich hoch aktiv, was bedeutet das der Führer sich in die Hose pisst. Ich wünschte ich würde mir das ausdenken. Und dann erhalten wir den Remix des Original Songs. Nostalgia Feeling für ein paar Sekunden, aber das war es dann auch. Es ist nur kurz.

Dann befinden wir uns an der Universität wo Dr. Erin Gilbert sich darauf vorbereitet eine Klasse zu unterrichten. Sie erhält Besuch von jemanden der ein Buch aus ihrer Vergangenheit gelesen hat und sie auf die Vorgänge in dem Aldridge Haus aufmerksam macht. Erin dachte das Buch sei vernichtet, doch ihre Partnerin Abby hat das anscheinend nicht mitbekommen und es als E Book veröffentlicht bei Amazon. Natürlich treffen die beiden wieder aufeinander, weil Erin Abby aufsucht. Es kommt zu einem Streitgespräch. Während Abby das Buch als gute Einnahmequelle sieht, sieht Erin das Ganze als Gefahr für ihren Job und ihre Karriere.

Und das ist der Part wo Jillian Holtzman ins Spiel kommt. Sie ist die neue Partnerin von Abby und eine gute Ingenieurin. Beide haben die Ideen aus dem Buch umgesetzt und haben die nötigen Equipments gebastelt um wirklich Geister zu fangen. Als Abby dann fragt warum sie wieder auf das Buch kam, wird das Aldridge Mansion als Ziel festgelegt. Und so nimmt das Ganze seinen Anfang. 2 Leute die an das Paranormale glauben und 1 Wissenschaftlerin die das Ganze ignoriert.

Es stellt sich raus das derjenige der Erin besucht hat ein Geist war und das es jetzt los geht. Sie treffen den Führer, der ihnen jedoch die Schlüssel vor die Füße wirft weil er sich nicht noch einmal in die Hose pissen will. Schnell stellt sich heraus das im Aldridge Haus einiges nicht stimmt und das sie das erstellte Werkzeug wirklich gut gebrauchen können. Und dann machen sie auch schon Bekanntschaft mit dem Geist.

Die 3 sprechen mit dem Geist, was diesen dazu veranlasst Erin vollzukotzen. Und ja ich denke mir das nicht aus. Sie verfolgen den Geist, doch der verabschiedet sich und verschwindet am Tag irgendwo mitten in der Luft. Die Freude ist groß, auch bei der zweifelnden Wissenschaftlerin, was sie letzten Endes den Job kostet.

Erin schließt sich Abby und Jillian an. Die Institution wusste jedoch nicht mal das dass Abby und Jillian dort noch arbeiten. Also setzen sie die 3 vor die Tür. Und dann treffen wir Patty, die von einem Irren angequatscht wird und bald schon Bekanntschaft mit einem Geist an ihrem Arbeitsplatz macht. Und der Irre scheint damit gerechnet zu haben und bezeichnet den Geist als wunderschön. Und wir erhalten einen ersten Blick auf unseren Bösewicht.

Erin, Abby und Jillian nehmen ihre Forschung wieder auf, über einem China Imbiss weil sie sich das Original Gebäude noch nicht leisten können. Und sie stellen Kevin als Rezeptionist ein. Und dann stößt Patty zu den 3 und das Team nimmt endgültig Formen an.

Bereits in dem ersten Abschnitt macht sich ein großes Problem breit: Der Humor. Der Humor ist teilweise unter der Gürtellinie, manchmal voll die McCarthy Schiene und manche Witze zünden einfach nicht oder verlieren sich im Slapstick. Es ist ein wilder Mix, der nichts mehr von früher übrig hat. Es ist der Humor der heutzutage angesagt ist und ich denke die heutige Generation wird damit gut hinkommen. Ich für meinen Teil kann nur wenig damit anfangen, aber vielleicht bessert sich das auch noch. Am meisten wird das deutlich als Abby, Jillian und Erin gekündigt werden merkt man das am meisten. Suck it, Mittelfinger und vulgäre Ausdrücke werden geradezu im Überfluss präsentiert.

Und ich muss unbedingt auf die Ghost Jumpers eingehen, diesen Seitenhieb auf Supernatural mit den Ghost Facers. Ich weiß nicht ob ich das genial oder erschütternd finden soll. Klar braucht man etwas um ein Gegengewicht zu erstellen, aber eine Sendung dafür verantwortlich zu machen das Paranormale lächerlich zu machen ist doch relativ abwegig. Man glaubt nicht an das Paranormale, weil es etwas beweisen würde wovor wir Menschen uns fürchten.

Kommen wir zum Team. Zwischen Erin, Abby und Jillian haben eine gewisse Chemie. Aber es ist Jillian die immer wieder die Show stielt, ihr Humor wirkt natürlich, durchgedreht und over the top. Sie kommt am nächsten an Bill Murray heran und das mit einer Hingabe die man einfach bewundern muss.

Ein anderes Problem ist das man die Feminismus Schiene fahren will, aber man Erin bei Kevin direkt als Dummchen darstellt das sabbernd und ohne Worte Kevin anbaggert. Als Entschädigung dafür dürfen die 3 Ghostbusters darauf Kevin runterputzen und ihn durch die Mangel drehen. Janine war niemals dem ausgesetzt was Feig hier mit Kevin tut, er nutzt Kevin um Klischees über Männer einzubauen und den Charakter fertig zu machen. Janine war eine starke Persönlichkeit, die ihren Willen hatte und die den Laden am laufen gehalten hat. Sie war der Kleister, die das Team zusammengehalten hat. Kevin hat soweit nichts davon.

Kommen wir zu den Geistern. CGI Overkill. Aber schlecht? Nope. Es wirkt wie eine Mischung aus der Zeichentrickserie und dem Original. Sie sehen gruselig aus, aber gleichzeitig cartoonisch genug um Kinder nicht abzuschrecken. Es ist ein eigenwilliger Mix, der bisher zündet. Denn er verpasst dem Film einen ganz eigenen Stil.

Der Anfang hat mich wenig überzeugt. Aber immerhin gibt es Lichtblicke wie Jillian, das eine Chemie zwischen dem Team besteht und das man einen eigenen Stil zwischen Zeichentrickserie und Realismus hergestellt hat was dem Film eine eigene Note soweit gibt. Teil 2 wird kommen, aber ich brauch dafür a wenig.[DOUBLEPOST=1469291009][/DOUBLEPOST]
TEIL 2 - ABGANG EINER LEGENDE
Patty erzählt den 3en von dem elektrifizierten Geist und bringt den 3en auch ein wenig Geschichte bei. So befinden sie sich in der U Bahn wieder, wo ein Sprayer der die U Bahn als seine Ausstellung betrachtet. Er bringt Jillian allerdings auf das Logo für die zukünftigen Geisterjäger. Die 4 haben jedoch ein Problem, da das Equipment nicht so funktioniert wie es soll und noch einiges zu verbessern gibt. Auf Deutsch: Es geht schief was schief gehen kann. Da sie vom Vorfall ein Video gemacht haben und online stellen, werden sie direkt von den Youtube Fans fertig gemacht die das Ganze für einen großen Beschiss halten. Kevin stellt sich weiterhin als Volltrottel raus, der einfach nichts auf die Reihe kriegt und Patty tritt dem Team bei. Sie organisiert auch gleich ein Auto von ihrem Onkel, einen Leichenbestatter. Ecto 1 wird geboren.

Danach wird es Zeit die Ausrüstung zu verbessern und sich ausführlichen Test zu widmen. Dr. Heist der sich Gedanken gemacht hat und an die Geisterjäger glaubt will Beweise dafür das diese so gut sind und das dass was sie tun real ist. Die Chance bekommen die Geisterjäger auf einem Rockfestival, bei dem sie zum ersten Mal sehen das ein Geist auch Objekte übernehmen kann und das es an jedem Ort wo Geister auftauchten gewisse Geräte gibt. Das im Umkehr Schluss heißt das jemand die Geister beschwört. Die Geisterjäger können den Geist fangen. Das veranlasst unseren Bösewicht einen freudigen Kommentar abzulassen, da er bald mit den Geisterjägern aneinandergeraten wird und sich drauf freut.

Dr. Heist besucht die Geisterjäger und besteht drauf den gefangenen Geist zu sehen, als Erin den Geist aus der Falle rauslässt tötet sie Dr. Heist und die Geisterjäger werden von 2 Man in Black abgeführt und vor seine Eminenz den Bürgermeister gebracht.

Die Geister erweitern sich im Laufe des 2. Teils um einige neue Facetten. Sie können von Menschen Besitz ergreifen, sie können "sterben" im engsten Sinn und so langsam gewöhnt man sich an ihr Flair. Diese Mischung aus Real- und Trickfilm ist gut. Klar es ist eindeutig CGI und das noch net mal gut umgesetzt, aber wie gesagt man gewöhnt sich dran und akzeptiert den Umstand. Und es ist noch kein Vergleich zu dem was noch kommen wird, aber ich schreibe im Moment so als wäre jedes Kapitel für sich und ich hätte noch nicht den ganzen Film gesehen.

Die Szene mit den Youtube Kommentaren war ursprünglich nicht im Film, sondern wurde im Nachhinein eingefügt und die Kommentare sind echt. Sony hat die Kritiker in den Film eingebaut und ihnen damit ein Denkmal gesetzt. Das ist Humor wie er mir gefällt. Nachdem Sony so eine Scheiße abgezogen hat im Vorfeld, war das ein kreative und origineller Weg den Kritikern noch einen mit auf den Weg zu geben. Wie in einer Diktatur Meinungen zu zensieren, zu verbieten und Menschen gegeneinander auszuspielen war unter der Gürtellinie, aber das hier hatte Stil. Nicht das ich das Vorgehen von Sony im Vorfeld für gut befinden würde, genau das Gegenteil ist der Fall. Aber ich sage, das hier hatte Stil und Eleganz.

Die Ausrüstung ist nicht gerade neu, aber sie basteln ja noch dran. Und die ersten Versuche sind auf jeden Fall gelungen in Szene gesetzt. Es gibt Pannen, im Gegensatz zum Original wo alles doch recht gut funktionierte. Hier müssen die Geisterjäger erstmal aufpassen das sie sich nicht selbst umbringen während sie auf Geisterjagd sind und viel wichtiger: Sie müssen testen wo ihre Grenzen liegen mit Equipment das noch lange nicht so funktioniert wie es soll. Hier spielt der Film seine Stärken aus, denn die Geisterjäger bekommen hier ein wenig mehr Tiefgang und das Team wächst ein wenig zusammen.

Der Plot erhält endlich einige Details, aber so wirklich voran kommt man noch nicht. Man weiß jetzt das der Bösewicht die Geister beschwört und sich auf ein Duell mit den 4 Ladys einstellt. Die Szene in der Disco war großartig in Szene gesetzt, aber Feig schießt gerade gegen Ende ein wenig über das Ziel hinaus weil er einfach zuviel will. Aber was auffällt ist der konstante Einsatz von Smartphones, interaktiven Medien und sonstigen Dingen die in unserer Welt nicht mehr wegzudenken sind. Sie werden als Kehrseite der Gesellschaft dargestellt, da sie jeden Erfolg im Keim ersticken. Durch diese Medien bleiben die Ghostbusters nur im Schatten, sie werden diffamiert und nicht akzeptiert. Jedes Mal wenn sie etwas gutes machen, endet es durch diese Medien fatal. Ob das ein Seitenhieb ist oder Absicht, weil Politiker die Medien als Teufelszeug ansehen und am liebsten zensieren würden (Deutschland prischt nächstes Jahr z. B. mit Zitis vor und kann dann nach Belieben z. B. soziale Netzwerke ausspionieren, zensieren und was nicht ins Bild der Regierung passt direkt löschen), weiß ich nicht. Aber es ist extrem auffällig.

Und dann haben wir Bill Murray als Dr. Heist. Der Mann stiehlt einfach die Show, er hat eine Präsenz die einen einfach mitnimmt. Der kure Cameo hat den Film auf ein ganz neues Level gehoben, schade das man ihn so hat abtreten lassen. Aber es hat gepasst. Man, was würde ich Murray noch einmal gerne in nem Ghostbusters Movie mit Protonen Päckchen sehen. Aber das wird wohl nicht passieren, aber der Cameo zeigt das der Film deutliche Schwächen hat. Denn wenn ein Mann die Bühne betritt und sofort alles in den Schatten stellt ist das nicht gut, aber auf der anderen Seite ist Bill fucking Murray. Also geht das in Ordnung.

Weiter gehts morgen mit Teil 3 :)
 
Zuletzt bearbeitet:
TEIL 3 - DER WEG IN DIE APOKALYPSE

Die Ghostbusters erfahren vom Bürgermeister das es längst eine Gruppe gibt die sich mit dem Paranormalen beschäftigt und die Ghostbusters damit der Regierung im Weg stehen. Nach dem Gespräch hat Jillian unterdessen einige neue Spielzeuge erstellt, damit man die Geister im besten Fall erledigen kann, egal ob neutralisiert (sprich tot) oder gefangen. Die Geisterjäger testen natürlich das neue Equipment, das auf jeden persönlich zugeschnitten ist.

Danach findet Erin heraus was es mit den Geistererscheinungen auf sich hat: Jemand will einen Vortex öffnen um die Geisterwelt mit unserer Welt zu vereinen! Das wäre natürlich die Apokalypse auf Erden. Erin erklärt dann wie das Ganze funktioniert. Abby informiert die Regierung darüber. Das Micato ist der letzte Punkt, Patty sagt das dieses Gebäude optimal ist da der Platz dort schon immer für Gewaltexzesse genutzt wurde die weit in der amerikanischen Geschichte zurückreichen. Gleichzeitig erkennt Patty aber auch unseren Bösewicht der sie in der U-Bahn damals angequatscht hat. Zufall?

Der Hausmeister befindet sich im Keller des Micato und hat die Geisterjäger bereits erwartet. Abby versucht noch rational mit ihm zu verhandeln, was jedoch ordentlich nach hinten los. Dann stellt der Hausmeister, ich nenn ihn mal beim Namen: Rowan, jedoch heraus das er genau wie die Ghostbusters ist und von der Gesellschaft im Stich gelassen wurde. Das es mehr Ähnlichkeiten gibt zwischen den 4en um ihn, dann nutzt er seine eigene Maschine um sich umzubringen.

Doch Rowan hat als Geist überlebt, übernimmt die Kontrolle über Abby und bringt Patty sowie Jillian damit in ernsthafte Probleme. Erin in der Zwischenzeit versucht den Bürgermeister zu überzeugen das die Apokalypse bald beginnen wird, da sie herausgefunden hat das Rowan seinen Tod geplant hat und sein Ziel damit erreicht hat.

Rowan unterdessen ist auf Kevin ausgewichen und nutzt dessen Körper um den Vortex zu öffnen und die Apokalypse beginnt...

Wow. Die Szene mit dem Bürgermeister ist wohl die ehrlichste Ansage die ich jemals gehört habe. Geradeaus und ohne zu zögern sagt er den Ghostbusters das die Medien kontrolliert werden und er sie mit den Medien jedesmal fertig machen wird, das sie niemals einen richtigen Fuß auf den Boden bekommen werden weil die Menschen manipuliert werden. Ganz schön nah dran an der Realität und eine Aussage die ich so in einem Ghostbuster Film gar nicht erwartet hätte. Zeitnahe Kritik an einem System zu bringen ist ungewöhnlich in meinen Augen gerade in einem Sony Film, funktioniert aber da die Diskussion drumherum selber eher lächerlich ist.

Das ganze Katze aus dem Sack, in den Sack Gerede zeigt nochmal gut wo der Humor sich hin verabschiedet hat in diesem Reboot. Da kann es einen alt eingesessenen Hasen schonmal schütteln. Dafür kann Feig allerdings bei den neuen Ausrüstung wieder seine stärke ausspielen: Die ruhigen Momente in denen er das Team aufbauen kann.

Und räumen wir hier gleich ein Problem aus dem Weg: Auch die Original Ghostbusters waren nur Klischee Charaktere. Aber ihre Schauspieler haben ihnen Leben eingehaucht. Sie haben das Beste aus den Klischees gemacht und den Charakteren Leben eingehaucht. In diesem Film gelingt das nur begrenzt und zwar mit Jillian und in Teilen mit Patty. Abby und Erin bleiben erschreckend blass in ihren Rollen und kommen nicht aus der Klischee Tretmühle raus die man Ihnen auf den Weg gegeben hat. Die einzige, mehr noch als Patty, die Spaß dran hat das Klischee voll auszufüllen ist Jillian. Und das merkt man ihr an, egal ob in der Discoszene die ich im letzten Teil erwähnt habe oder auch hier. Sie ist einfach nur göttlich.

Rowan war jetzt auch nicht gut aufgebaut, seine Begründung ist jedoch nachvollziehbar. Ich kann seine Motive nachvollziehen und es ist erschreckend das sich viele in dem Außenseiter, wenn sie denn den Film sehen würden, wiedererkennen könnten. Dennoch bleibt auch er nur ein Abziehbild, jedoch mit Weitblick der genau weiß was er tut.

Und nach all den Demütigungen die Kevin erfahren musste in seiner Darstellung um die Feminismus Fraktion zu befriedigen, zeigt er endlich was er drauf hat als er von Rowan besessen wurde. Das ist eine gleichwertige Darstellung, das vorher war pure Diskriminierung. Sorry, so seh ich es. Und apropos Feminismus Front. Wenn man einen Film auf dieser Schiene vermarktet, wenn man einen Film dazu nutzt zwei Menschengruppen gegeneinander auszuspielen und wenn man einen Film dreht der speziell auf eine Zielgruppe zugeschnitten ist , dann verzichtet man drauf uralte Frauen Klischees mit einzubauen und zu präsentieren.

Sorry Sony und Feig. Das ihr die Charaktere, wie im Original, nur aus Klischees zusammensetzt ist nachvollziehbar. Aber, das ihr bei jeder Gelegenheit die üblichen Klischees ausfahrt und damit das aufgebaute Bild von der überintellektuellen Frau (Jillian), der Bescheiedenen aber Intelligenten Frau (Erin), der hyperaktiven Frau (Abby) und der farbigen Frau (Patty) das ihr euch so mühsam aufgebaut habt wieder zerstört schadet das dem Film und dürfte der Hauptzielgruppe missfallen. Wer hat sich das ausgedacht?

Moment farbige Frau? Jup, Patty ist die hart arbeitende Unterschicht in New York, die zwar ein enormes Wissen hat aber aufgrund ihrer Hautfarbe nicht für höhere Positionen in der Gesellschaft geeignet ist. Das mag rassistisch für viele sein, aber in Amerika gehört Rassismus zum Lebensalltag vieler Menschen. Diese Darstellung ist ein zweiseitiges Schwert, was ich jedoch erfrischend finde ist was Leslie Jones aus der Figur macht. Bei all dem negativen was ihr auf den Weg gegeben wird, ist sie der zweitstärkste Charakter in dem Film. Das ist großartig.

Die Apokalypse hat jetzt begonnen und freut euch damit auf den letzten Teil und das anschließende Gesamtfazit.
 
TEIL 4 - DAS ENDE IST NAH
Die Geisterinvasion ist in vollem Gange und New York verwandelt sich in einen Alptraum. Die Geister brechen über die Stadt herein und niemals schien der Weltuntergang so wunderschön grünlich. Natürlich sind die Geisterjäger dran, aber nur 3 da Erin immer noch nicht wirklich beim Team ist. Erin versucht unterdessen ein Taxi mit einer weiteren berühmten Persönlichkeit als Fahrer zu bekommen. Leider ohne Erfolg. Unterdessen sind die 3 Geisterjäger an nem Futterstand angekommen und treffen endlich auf Slimer, dessen Benehmen sich net gebessert hat.

Dafür klaut er sich Ecto 1 auf dessen Dach sich jedoch Equipment befindet das einem Nuklearreaktor nahe kommt laut Jillian. Und so müssen die Geisterjäger Slimer mit einer Atombombe aufm Dach und Ecto 1 leider entkommen lassen. Doch es gilt keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn die Geisteraktivität nimmt erschreckend zu und die Vielfalt der Geister gibt den Geisterjägern endlich die Möglichkeit ihr neues Equipment vollständig auszutesten. Sogar der alt berühmte Marshmallow Man hat einen Gastauftritt, in etwas veränderter Form. Und wird ebenso schnell erledigt als Erin dazu stößt und die Geisterjäger wieder komplett sind.

Und in der Zwischenzeit darf Kevin auch zeigen was Ghost Power bedeutet, womit die Geisterjäger jedoch nicht wirklich einverstanden sind. Es entwickelt sich ein wortwörtlicher Krieg auf den Straßen von New York, an dessen Ende die Mädels jedoch triumphieren können und Kevin endlich stellen können. Und wir lernen sogar Mrs. Slimer bekommen. Oder wie Abby es ausdrückt: Slimer hat die Zeit seines Lebens ;)

Es kommt zum Kampf gegen Kevin. Rowan jedoch hat andere Probleme. Rowan verwandelt sich nachdem er Kevins Körper verlassen hat in das alte Ghostbusters Logo, das natürlich lebt und er transformiert sich in die 2016er Version des Marshmallow Man.

Slimer darf dann mit der gezündeten Atombombe auf dem Dach von Ecto 1 in den Vortex rasen, während die Geisterjäger ihre Waffen nutzen um den Marshmallow Man ebenfalls hineinzuziehen. Das schließt den Vortex, aber Abby opfert sich scheinbar um den Vortex zu versiegeln, doch Erin macht sich dran Abby zu retten indem sie einen Bunjee Jump in den sich schließenden Vortex und damit in die Geisterdimension unternimmt. Erin rettet Abby und alles gut. Die Regierung vertuscht das Ganze, nimmt die Geisterjäger allerdings unter der Hand unter Vertrag und sie bekommen das Original Gebäude als Dank.

Während der Credits entwickelt Jillian zusammen mit ihrer Mentorin, noch ein bekanntes Gesicht, an einem Sperrsystem um die Geister einzusperren. Wir erfahren auch das Kevin so langsam seinen Job in den Griff bekommt und das Zuul kommt. Also Vorhang auf für die kommende Fortsetzung.

Was für ein Overkill. Die Invasion der Geister war bisher der Höhepunkt in jedem Ghostbuster Film. Hier verkommt das Ganze zu einem totalen CGI Overkill und ner Menge Geistglibbersplatter da die neuen Waffen hauptsächlich dazu da sind die Geister zu eliminieren. Aber hier arbeiten die Geisterjäger endlich richtig als Team und zeigen was sie auf dem Kasten haben: Einer für Alle und Alle gegen die Geister. Und wer die ganzen Cameos bei den Geistern erkennt bekommt nen virtuellen Keks. Aber die Ectoplasma Peitsche sieht verdammt cool aus und auch das andere Equipment kann sich sehen lassen. Es ist ein kleiner Höhepunkt, der durch die Überladung von CGI leider ihren Reiz schnell verliert egal wie stark manche Szenen gemacht sind.

Im Kampf gegen die Geister und Kevin zieht Jillian erneut an all den anderen Geisterjägern vorbei. Sie ist einfach Spitze und hat dermaßen Fun an ihrer Rolle das sie den Zuschauer mitreißt. Und wenn wir schon bei Humor sind. Kennt jemand Sergio Aragone zerstört DC? Wo das alte DC Logo sich transformiert und 90er Style wird, weil es die gewalttatätigen, brutalen und sinnlos modern gewordenen Helden mit den selben Mitteln bekämpfen will? Das hier war ähnlich und hat bei all der Absurdität ein Lächeln auf meinem Gesicht hinterlassen. Ich habs gemocht, während viele laut gebuht haben im Kino. Ich kann sie verstehen, aber auch nicht. Der Film hat sich absolut einem Comic angeglichen und liefert auf dieser Ebene auch. Das hier war eine kleine Verbeugung, mehr nicht. Und es zeigt wie tief wir unten angekommen sind.

Nachdem Kevin sich ziemlich stark präsentieren durfte, wird er nach der Rettung von Erin und Abby, wieder runtergeputzt und auf Sklavenniveau gesenkt. Das ist Schade, aber Gleichberechtigung funktioniert in dem Film nur wenn die Männer als die letzten Vollpfosten darstehen und die Frauen ihnen Lichtjahre überlegen sind. Und selbst das passt nicht, dazu komm ich dann erst im abschließenden Fazit das ich noch am verfassen bin.

Und Pattys Onkel ist noch ein berühmtes Gesicht. Man tut gut daran die meisten Cameos auf die Credits zu verlegen, wo man sich dann endgültig der Ghostbuster Thematik anlehnt und man sieht das die Stadt sehr wohl weiß was die 4 Mädels getan haben. Und man sieht wieviele Dinge auf den Weg gebracht werden, die im Original sofort da waren und das sogar einsatzbereit. Das hier macht, auch wenn ich mir damit Feinde mache, mehr Sinn.

Ich komme heute oder im Laufe des Abends noch auf das abschließende große Fazit wo ich vieles noch ansprechen werde. Aber das formulieren dauert länger als ich gedacht habe, da ich meine Wortwahl hier exakt wählen muss. Und das ist gar nicht so einfach. Also bis später zum finalen Teil des Reviews. Lasst ruhig ein wenig Feedback da, würde mich interessieren wie ihr das Ganze seht.[DOUBLEPOST=1469715233][/DOUBLEPOST]
FAZIT

Uff. Das war eines der schwersten Review das ich je gemacht habe. Ich habe lange gezögert, lange gehadert wie ich das Fazit zu diesem Film beginnen soll. Ist der Film so schlecht wie die Masse es erwartet, ist der Film die ultimative Feministinnen Keule die die Taten der militanten Gruppen in Amerika rechtfertigt oder ist der Film vielleicht sogar besser geworden als er es eigentlich verdient hat? Wie geht man mit dem Kulturgut um das die Originale waren und wie weißt man auf den möglichen Schaden hin den das Reboot angerichtet hat? Es war schwierig, obwohl ich das Ganze schon in einzelne Teile abgepackt habe um es langsam aufzubauen, meinen Senf was ich gedacht habe in dem Moment dazu zu schreiben. Aber ein Fazit ist ein Rückblick, nachdem man das Gesehene nochmal verarbeitet hat. Es hat nichts mit kurzfristigen Reaktionen zu tun, wie denen die ich unter den Teilen erstellt habe. Es ist sozusagen meine Meinung zu dem Film, nachdem er sich gesetzt hat und ich Zeit hatte nochmal alles im Kopf durchzugehen während ich das Review verfasste.

Fangen wir beim Team an. Wie ich schon bemerkt habe waren auch die 4 Original Geisterjäger nichts weiter als Schablonen und Arche Typen. Sie waren genauso Klischee Beladen wie ihre 4 weiblichen Pendants die uns wohl noch einige Jahre erhalten bleiben werden. Doch jetzt kommt der Unterschied. Im Grunde ist Jillian der einzige Charakter der mit soviel Feuer dabei ist das sie diese Grenzen sprengen kann. Mit Abstrichen auch noch Patty. Diese beiden fassen den Geist der Original Ghostbusters auf. Abby und Erin reizen ihre Rollen nicht mal im Ansatz aus, sondern bewegen sich fast schon lächerlich mechanisch in den vom Regisseur gesetzten Grenzen. Und das ist Schade. Aber wenn Feig eines kann, dann ist die Charaktere so in Szene zu setzen das die Schwächen überspielt werden. Das gelingt ihm hier nur in den ruhigen Momenten. Das Team arbeitet zusammen, es ist eine Chemie zu erkennen und am Ende als der Film fast zu Ende ist zündet die Mischung auch. Es war ein steiniger Weg und wenn nur die Hälfte der Figuren sich über die Klischees erheben kann ist das zu wenig. Aber vielleicht kann man in der Fortsetzung hier ja was richten. Der Aufbau, das Zusammenwachsen und der Zusammenhalt sind einer der wichtigsten Punkte, die auch recht gut ausgearbeitet werden.

Das Equipment. Hier punktet der Film für mich am Meisten. Statt direkt funktionierendes und perfektes Equipment zu haben, hat man hier wirklich Prototypen die fehlschlagen und ihre Tücken haben die nicht immer gesund ausgehen können. Und es gibt kein Sperrsystem, keine Plan wie man Geister festhalten oder gar fangen kann. Ja es gibt eine neue Variante der Falle und eine Methode die Geister nach Michigan zu verbannen, glaubt Jillian zumindest. Aber es ist mehr das alte Spiel von Jäger und Gejagtem, bei dem einer ins Gras beißt. In dem Fall zum zweiten Mal. Die neuen Ideen sind großartig und ein wilder Mix. Vor allem die Peitsche find ich klasse ^^

Die Geister. Ja es ist CGI und wie erwähnt finde ich diesen Mix aus Comic und Realfilm wirklich gelungen, da es dem Film die Möglichkeit gibt sich von dem Original zu distanzieren. Auch wenn es am Ende zum erwarteten Overkill kommt, so finde ich das Design der Geister als gelungen. Nicht so begeistert bin ich von den eingeführten Neuerung, die man durchaus als zweischneidiges Schwert bezeichnen kann. Das die Geister jetzt von Menschen und Gegenständen Besitz ergreifen können ist ja nicht so neu, Vigor konnte das auch. Neu hingegen ist das die Geister neutralisiert werden können, sprich sterben können in einem engen Sinne. Diese Änderung ruiniert ein wenig den Effekt und Geister fangen gerät dadurch in den Hintergrund. Es gibt ja auch andere Wege. Wie gesagt begeistert bin ich nicht von der letzten Neuerung, aber was man in den Credits gesehen hat gibt Hoffnung das es in Teil 2 etwas originalgetreuer zugehen wird.

Der Bösewicht. Sowohl Gozer als auch Vigor blieben erstaunlich schwach auf der Brust. Das Remake folgt hier brav nach, vor allem da man einen Mann als Bösewicht holt und diese in dem Film eh keinen leichten Stand haben und deren IQ darf gerade Mal über dem eines Stücks Toasts liegen. Der Bürgermeister, Kevin, der Regierungsakt, alle Volltrottel doch dazu komm ich noch. Rowan bleibt blass, hat ein paar Szenen und das war es. Er tritt auf und geht ohne Eindruck hinterlassen zu haben, auch wenn seine Interpretation vom Marshmallow Man nicht ohne ist. Wie gesagt, den Sergio Aragones Vergleich hab ich ja schon gezogen.

Feminismus, Frauenhass und Männerfeindlichkeit. Den Feminismus dürfte man befriedigen, die Charaktere spielen zwar Archetypen und verfangen sich in Klischees, doch dafür hat man alle Männer als saudumme intelligenzlose Höhlenmenschen dargestellt. Kann man so machen, dürfte die militanten Gruppen befriedigen und viele Frauen grinsen lassen. Was ihnen das Grinsen jedoch wieder aus dem Gesicht schlägt, ist wenn Feig die Klischees auspackt und seine Frauen so darstellt wie sie in den 70ern und 80ern dargestellt wurden: Als sabbernde, zu viel redende und hirnlose Dummchen die nicht Eins und Eins zusammenzählen können. Gut, in den meisten Filmen die in den 70ern und 80ern entstanden sind. Nicht alle, es gab natürlich auch Ausnahmen. Irgendwie wird der Film, der aggressiven Marketingkampagne von Sony nicht gerecht und man verprellt die Zielgruppe die dafür sogar Menschen verletzt hat indem man ihnen in einigen Szenen genau vor Augen führt wie man Frauen früher gesehen hat und damit eigentlich untergräbt das man die Figuren stark aufbauen wollte und stellenweise auch hat. Kann ich nicht nachvollziehen, aber vielleicht bessert man sich hier auch noch.

Der Humor. Hier mach ich es kurz: Es ist der Humor der heutigen Generation die Transformers für ein Stück Kulturgut hält. Es ist nicht der Humor meiner Generation. Punkt. Damit muss man leben, da sich die Zeiten geändert haben. Und seien wir ehrlich, der Humor von damals würde heute nicht mehr zünden oder nur noch sehr schwierig da wir vom Niveau mittlerweile so weit unten angekommen sind das intelligenter Humor fast ausgestorben ist. Mein Humor ist es nicht und daher erspar ich mir hier eine Wertung.

Ghostbusters ist weder Fisch noch Fleisch. Es versucht eine Zielgruppe anzusprechen, verprellt diese aber indem sie die alten Fehler wiederkäut und eine andere Zielgruppe dafür diffamiert. Das es nicht funktioniert hat das letzte Wochenende gezeigt. Ghostbusters ist in weiteren Märkten gestartet und konnte tatsächlich richtig Kohle machen, 122 Millionen $ ist der Stand. Und dann geschah das was auf den anderen Märkten passierte, die Umsätze brachen ein und zwar so schnell wie sie gekommen sind. Dabei ist es kein schlechter Film, aber gemessen an seinen legendären Vorgängern und dem was man sonst so im Kino geboten bekommt, kommt der Film leider nicht ans Mittelmaß herran. Würde ich ihn empfehlen? Jein. Wie keine eindeutige Antwort?

Ich kann ihn der Popcorn Kino Generation empfehlen, da der Film sehr schnell wieder aus dem Kopf verschwunden sein wird. Wer jedoch in den 70ern oder 80ern groß wurde, der wird sich schütteln und den Film als Untergang eines Klassikers sehen. Letzteres ist zwar übertrieben, ebenso das der Film die eigene Kindheit ruinieren würde. Der Film ist ein Experiment wie weit man 2 Gruppen von Menschen aufeinanderhetzen kann indem man Medien und Marketing manipuliert seitens Sony. Er ist ein Experiment um zu sehen in weit neue Konzepte an alten Franchises funktionieren. Leider kommt der Film nicht ans Mittelmaß ran, Schulnote: 4. Es ist nicht alles schlecht, aber die Schwächen dominieren weitesgehend. Im Nachfolger sollte man dann jedoch versuchen die Fehler zu vermeiden die man bei diesem gemacht hat.

SO DANN LASST MIR EUER FEEDBACK DA, ZUM FILM UND ZUM REVIEW. ICH BIN GESPANNT :)
 
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Vielen Dank für dieses ausführliche Review. Ich habe, als Fan der alten Filme und der Serie, die früher auf Sat1 lief? gerne gesehen. Und ja, Teil 1 und 2 hatten ihre kleinen Fehler, waren bei weitem davon entfernt, perfekt zu sein. Dennoch hatten die Streifen ihren Charme, sowie die Darsteller.
Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich den neuen Ghostbuster's sehen möchte. Aber alleine schon, weil die Rolle nur von Frauen besetzt wurde, die so talentfrei sind, dass manche Stubenfliege mehr Aufmerksamkeit erregt, werde ich den Streifen nicht ansehen.
Es gibt einfach Menschen die haben kein Talent und Melissa McCarthy - gehört für mich dazu. Ursprünglich dachte ich, dass es eine Anlehnung an den ersten und zweiten Teil wird, statt eines eigenständigen. Weit gefehlt.
Hollywood fällt tatsächlich nichts neues mehr ein, ich mein nicht nur, dass sie es mit Ghostbusters versaut haben (meine Meinung), es gibt mittlerweile so viele Reboot's, was kommt als nächstes, Herr der Ringe, Harry Potter, Hulk?
 
Hollywood fällt tatsächlich nichts neues mehr ein, ich mein nicht nur, dass sie es mit Ghostbusters versaut haben (meine Meinung), es gibt mittlerweile so viele Reboot's, was kommt als nächstes, Herr der Ringe, Harry Potter, Hulk?

Bitte, hoffe nur das Review war net zu ausführlich ^^

Harry Potter wird in Theater Form fortgesetzt und zwar 19 Jahre nach den Ereignissen aus den Büchern. Hulk wird wohl bei Thor - Ragnarök mitmachen und dort Teile der Planet Hulk Storyline verarbeiten. Herr der Ringe wird fortgesetzt in Form des Simarillions. Also jup, Hollywood sind die Ideen schon lange ausgegangen.
 
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ich habe mir jetzt nur das fazit durchgelesen, weil ich mir mein hirn nicht mit der story des filmes zumüllen wollte.
deine schlussfolgerungen stimmen mit den meinen überein.

Ich habe mir bei der ankündigung des filmes mit weiblicher besetzung viel mühe gegeben ihn als unabhängig von den filmen aus den 80ern zu sehen.
Doch als der erste trailer raus kam war ich skeptisch, beim letzten war diese skepsis bestätigt.
Ich denke jede generation verdient ihre schlechten filme, wie hatten auch angriff der killertomaten und trashige monsterfilme, doch tut mir die jetzige generation doch ziemlich leid weil sie schon so viele haben.

ich werde mir einreden dass es diesen film nicht gibt und wenn ich werbung dafür sehe ist sie natürlich fake. :-D
ich fühle mich im moment an south park erinnert. Dort gibt es eine folge über den letzten teil von indi und wie spielberg und lucas ihn die ganze folge über vergewaltigen.

vielen dank für das review. hat mir zeit und geld gespart.:yo:
 
@neosyntax Ganz so schlecht ist der Film nicht, es gibt wie ich sagte auch Lichtblicke. Jap die South Park Folge kenne ich und ich finde die passt ganz gut auf Hollywood im Moment.
 
Danke für dieses Review.
Obwohl ich den Film nicht gesehen habe und vermutlich auch nicht länger als bis zur ersten Werbepause sehen werde, wenn er mal bei Pro7 kommt, finde ich den Film wohl eher gut.
Wegen seiner Begleitumstände. Dass man aus einem wohl allenfalls mittelklassigen Familienunterhaltungsfilm eine Sexismus-Dikussion machen kann, ist ein interessanter Umstand.
All die Typen, die sich in ihrer Männlichkeit angegriffen sehen, weil vier Frauen plötzlich komplizierte technische Geräte bauen und Geister jagen können und darum in sämtlichen sozialen Netzwerken haten, haben ja vielleicht sogar mal was gelernt. Man kann einen ganzen Spielfilm drehen, nur mit Frauenheldenrollen. Und das ganz ohne grüne Tomaten oder Schokolade zum Frühstück. Wahnsinn. Und auch noch ohne junge schöne Frauen in sexy engen Klamotten. Schätze ich, ich habe McCarthy ja nicht gesehen :oO:

Oh, und die bösen Feministinnen haben Männer angegriffen ! Das ist natürlich mies. Man greift Männer nicht an ! Und Frauen schonmal gar nicht ! Also Männer angreifen meine ich...:oO:
Ja, Männer verprügeln, vergewalten und töten jeden Tag irgendwo Frauen. Tausendfach und zehntausendfach, schätze ich. Von anderen Dingen wie Chancengleichheit, Lohn oder von mir aus auch Prostitution gar nicht zu reden.
Aber das sind Männer, Mann ! Das gehört so. Hat, glaube ich, sogar der liebe Gott damals schon so gesagt, und der muss es wissen, oder ?
Darum finde ich Feministinnen jetzt auch doof. Und Feministen erst Recht ! ;)

Und im nächsten Ghostbusters will ich wieder Männer sehen, dann guck ich den auch ganz zu Ende. Ja okay, Frauen auch ein paar. Aber in ihren klassischen Rollen, so wie es sich gehört. Frauen schreien hysterisch, wenn ein Geist auftaucht, fallen in Ohnmacht oder werden von Riesengorillas entführt. Oder wenigstens Indianern oder Dämonen. Mensch, ist das denn so schwer ?
Immerhin ist in diesem Film hier wenigstens noch die Schwarze diejenige, die als einzige nicht studiert hat und keine Wissenschaftlerin ist. Puh... das hätte noch gefehlt. Ne schwarze Wissenschaftlerin, die Hater in Amerika wären schlicht explodiert :)

Fazit: Schon amüsant, ohne den Film überhaupt gesehen zu haben. Das schafft ja auch nicht jeder Film.
 
Der Start in Europa und den restlichen Märkten hat Ghostbusters jetzt geholfen seine Produktionskosten einzuspielen, momentan liegt das Einspielergebnis bei gut 163 Millionen. Leider geht es für Sony immer noch nur schleppend voran, da auch hier die Gewinne sehr schnell einbrachen und sich nun im freien Fall befinden. Aber ich denke die untere Grenze von 200 Millionen könnte der Film noch gerade so schaffen die sich Sony gesetzt hat. Ich glaube die Marketing Kosten für den Film beliefen sich auf 150 Millionen Dollar. Also bräuchte der Film gut 294 Millionen Dollar um überhaupt in eine komfortable Zone zu kommen. Was allerdings enorm unrealistisch geworden ist.

Ach ja, das Review von Ghostbusters vom Nostalgia Critic wollte ich nicht vorenthalten, er hat einige sehr gute Punkte drin die ich so unterschreiben würde:

 
Ich habe den Film nun auch gesehen, jedoch wirklich gut unterhalten konnte mich dieser leider nicht. Besonders nervend fand ich so gut wie alle Ghostbusters, da wie ich persönlich finde diese mich einfach nicht überzeugen konnten und mit ihren Sprüchen leider auch nicht lustig rüberkamen. Auch finde ich das nur sehe sehr wenige Gags lustig rüberkamen und die vermeintlich humorvollen Szenen und Dialoge es nur sehr selten schafften mich zum Lachen zu bringen. Weiters fand ich die musikalische Untermalung des Films großteils einfach nur schlecht, es gab so gut wie keinen Ohrwurm im gesamten Film. :(
Die Handlung fand ich teilweise etws lahm, was vermutlich auf die nicht notwendigen Einbindungen der Figuren der alten Filme zurückzuführen war.
Wenigstens konnten dann die Spezialeffekte überzeugen und die optische Darstellung der Geister und die Jagd auf diese haben mir gut gefallen.
3/10
 
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